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Frauenbiografien aus der Belle Époque

Publikation

Erscheinung: November 2025

Im 19. Jahrhundert wandelte sich Zug von einer stark landwirtschaftlich geprägten Landschaft hin zu einer aufstrebenden Industrie- und Tourismusregion. Insbesondere die Belle Époque brachte dabei gänzlich neue Betätigungsfelder hervor, die es erstmals auch Frauen ermöglichten, einer eigenen Berufstätigkeit nachzugehen. Vier dieser Frauen stehen dabei im Fokus des Forschungsauftrags. Katharina Weiss (1834–1911) eröffnete 1862 als erste Frau im Kanton Zug ein Fotoatelier. Antonia Moos (1861–1945) gehörte zu den wenigen weiblichen Malerinnen der Zentralschweiz und war die erste Zuger Kindergärtnerin. Das Werk der Schriftstellerin und Dichterin Isabelle Kaiser (1866–1925) bildet ein eindrückliches Zeugnis der Schweizer Literaturszene. Die Rischer Schriftstellerin und Spezereihändlerin Marie Schlumpf (1853–1907) ist hingegen in Vergessenheit geraten. 


Im Auftrag des Staatsarchivs Zug erforsche ich die vier Frauenbiografien für eine Publikation im Jahrbuch TUGIUM samt Vermittlung.


Bild: Porträt einer jungen Frau, gemalt von Antonia Moos, ca. 1910 (Staatsarchiv Zug, P 313.4.9).

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