top of page

Frauen zwischen Not und Norm

Webartikel

Die Industrialisierung veränderte die Lebenswelten der Zugerinnen und Zuger grundlegend. Durch die entstehenden Fabriken boten sich neue Erwerbsmöglichkeiten für Männer und Frauen wie auch Kinder. Die industrielle Arbeit war in geschlechterspezifische Tätigkeiten unterteilt. Konzentrierte sich die weibliche Erwerbstätigkeit schweizweit vor allem auf die Textilbranche und die Lebensmittelindustrie, weitete sie sich in Zug auch auf die Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie aus. Mit ihrer Erwerbstätigkeit standen die Frauen jedoch im Spannungsfeld von ökonomischer Not, gesellschaftlicher Norm und sozialer Kritik. 


Im Auftrag des Vereins Industriepfad Lorze verfasste ich einen Artikel zum Thema «Frauen in der Zuger Industrie» für das wirtschaftshistorische Projekt «Zug in der Welt». Mit diesem Artikel wird erstmals eine ganzheitliche Untersuchung zur Situation der Frauen in den Industriebetrieben der Zuger Wirtschaft zwischen 1840 und 1950 geleistet. 


Hier lesen Sie die Onlinepublikation.


Bild: Arbeiterinnen in der Metallwarenfabrik Zug, ca. 1940er Jahre (Staatsarchiv Zug, P 135).

bottom of page